Radiowissen

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Episode's summary

Diese Episode beleuchtet die faszinierende Geschichte des Leuchtturmbaus, beginnend mit dem tragischen Untergang der Constant am Eddystone-Riff im Jahr 1695. Der Bericht verfolgt den mutigen Versuch von Henry Winstanley, einen Turm mitten im Meer zu errichten, und führt über die technologischen Innovationen wie die Fresnel-Linse bis hin zur bedeutenden schottischen Ingenieursdynastie der Familie Stevenson. Die Erzählung verbindet technische Meilensteine des 18. und 19. Jahrhunderts mit den literarischen Einflüssen auf Robert Louis Stevenson und beschreibt den globalen Einfluss dieser Bauwerke auf die maritime Sicherheit und den Welthandel während der industriellen Revolution.

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Highlights

Der Eigner der Constant, ein exzentrischer Unternehmer namens Henry Winstanley, hat erst wenige Monate zuvor ein Handelsschiff am Eddystone verloren. Nun, nach dem Untergang der Constant, fasst er einen Entschluss. Er will einen Leuchtturm auf dem Riff errichten.

00:01:02 · Dies beschreibt den Ursprung des ersten wagemutigen Leuchtturmprojekts im offenen Meer.

Er war zweifellos ein Statement, um Besucher davon zu überzeugen, dass es sich hier um eine hochentwickelte Zivilisation handelte.

00:04:14 · Ein Experte erläutert die wahre Funktion des Pharos von Alexandria.

Es gibt kaum einen Leuchtturm in den Gewässern von der Isle of Man bis nach North Berwick, der nicht von einem meines Blutes entworfen wurde.

00:08:22 · Robert Louis Stevenson reflektiert in seinen Memoiren über das enorme Erbe seiner Familie.

Dabei werden die tonnenschweren Steinblöcke so zurecht gemeißelt, dass sie ineinandergreifen und sich zu einem unbeweglichen Gefüge verkeilen.

00:12:03 · Erklärung der Schwalbenschwanztechnik zur Stabilisierung von Leuchttürmen.

Die wuchtigen Leuchttürme sind heute meist nur noch historische Denkmäler, Touristenziele, Museen oder Hotels.

00:21:51 · Ein Rückblick auf die heutige Bedeutung der einst lebensnotwendigen Navigationshilfen.

Episodes

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Abenteuer Leuchtturm - Bauen im tosenden Meer

Diese Episode beleuchtet die faszinierende Geschichte des Leuchtturmbaus, beginnend mit dem tragischen Untergang der Constant am Eddystone-Riff im Jahr 1695. Der Bericht verfolgt den mutigen Versuch von Henry Winstanley, einen Turm mitten im Meer zu errichten, und führt über die technologischen Innovationen wie die Fresnel-Linse bis hin zur bedeutenden schottischen Ingenieursdynastie der Familie Stevenson. Die Erzählung verbindet technische Meilensteine des 18. und 19. Jahrhunderts mit den literarischen Einflüssen auf Robert Louis Stevenson und beschreibt den globalen Einfluss dieser Bauwerke auf die maritime Sicherheit und den Welthandel während der industriellen Revolution.

07 Aug 2026
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Apokalyptik - Krisenrhetorik als Waffe?

Diese Episode untersucht die tiefgreifende Bedeutung und die gefährliche Dynamik der apokalyptischen Rhetorik in der modernen Welt. Von historischen Ereignissen wie dem 11. September und der Fukushima-Katastrophe bis hin zur Corona-Pandemie und der Klimakrise wird analysiert, wie Endzeitszenarien als machtvolle Kommunikationsmittel eingesetzt werden. Der Beitrag beleuchtet den Übergang von der antiken, religiösen Apokalyptik, die auf ein göttliches Happy End hoffte, zur säkularen, weltlichen Apokalypse, die oft ohne Erlösung auskommt und zur politischen Mobilisierung sowie zur Schaffung von Feindbildern genutzt wird. Die Analyse umfasst verschiedene politische Bewegungen, darunter den Kommunismus, den Nationalsozialismus sowie moderne rechtspopulistische Strömungen. Experten wie der Religionswissenschaftler Alexander Kenneth Nagel und der Soziologe Felix Schilk erläutern die psychologischen Funktionen dieser Erzählungen – von Trost für Verfolgte bis hin zur gefährlichen Instrumentalisierung für Machtansprüche durch die Konstruktion eines „bösen Feindes“.

06 Aug 2026
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Fahrrad als Kult - Aufbruch und Temporausch in der Moderne

Diese Episode von Radio Wissen untersucht das Phänomen des Fahrradbooms um die Jahrhundertwende 1900 und dessen Bedeutung für den Anbruch der Moderne. Das Fahrrad wird dabei nicht nur als technisches Fortbewegungsmittel, sondern als kultureller Kristallisationspunkt betrachtet, der Themen wie Individualität, Freiheit, soziale Emanzipation und die Transformation des menschlichen Körpers in einer zunehmend mechanisierten Welt verhandelt. Der Bericht beleuchtet die Entwicklung von der frühen Laufmaschine über das Hochrad bis hin zum alltagstauglichen Niederrad. Dabei werden die sozialen Auswirkungen auf das Bürgertum, die Rolle des Radsports als Massenphänomen und die Verbindung zur Lebensreformbewegung sowie zur Emanzipation der Frau analysiert. Auch die ästhetische Inszenierung in der Werbung und Kunst, etwa durch Toulouse-Lautrec, wird thematisiert.

05 Aug 2026
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Ein Frauenleben nach dem Krieg (2/2) Die unerwünschte Liebe

Diese Episode aus der Reihe „Ein Frauenleben in der Nachkriegszeit“ erzählt die Lebensgeschichte von Dorle Meyer, einer Überlebenden der Bombardierung Dresdens, die nach Frankfurt zog. Der Bericht beleuchtet ihre berufliche Entwicklung als Sekretärin in den 1950er Jahren, die spezifischen gesellschaftlichen Anforderungen an diesen Beruf sowie die prekären Wohnverhältnisse der Nachkriegszeit. Zudem thematisiert die Folge die soziopolitischen Veränderungen der frühen Bundesrepublik, von der rechtlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung durch Elisabeth Selbert bis hin zu den kulturellen Spannungen durch Beziehungen zu US-Besatzungssoldaten. Die Erzählung verbindet persönliche Erinnerungen an den wirtschaftlichen Aufschwung und die Rückkehr zur familiären Stabilität mit den tieferliegenden gesellschaftlichen Umbrüchen der Ära.

04 Aug 2026
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Die Erfindung des Kindergartens - Wie eine Bewegung die Kindheit neu dachte

Diese Episode beleuchtet die historische Entstehung und globale Ausbreitung des Kindergartens, ausgehend von Friedrich Fröbels radikaler pädagogischer Idee im Jahr 1840. Der Bericht verfolgt den Weg von der thüringischen Gründung über das politische Verbot in Preußen bis hin zur Etablierung in den Vereinigten Staaten durch deutsche Einwanderer wie Margarete Meyer-Schurz. Dabei wird aufgezeigt, wie aus einem Konzept, das auf spielerischem Lernen und Naturbeobachtung basiert, eine internationale Bildungsbewegung wurde, die auch Frauen neue berufliche Perspektiven eröffnete.

04 Aug 2026